Umweltchallenge zum Erdüberlastungstag: Gemeinsam Verantwortung übernehmen
[Sz] Anlässlich des diesjährigen Erdüberlastungstages, der für Deutschland am 10. Mai war, veranstaltete der Arbeitskreis Umweltorientierung unserer Schule vom 4. bis zum 8. Mai eine schulweite Umweltchallenge. Ziel der Aktionswoche war es, das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Schulalltag zu stärken und Schülerinnen und Schüler aktiv für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.

Der sogenannte Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) markiert den Zeitpunkt, an dem die Menschheit, wenn alle so leben würden wie wir, rechnerisch sämtliche natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Ab diesem Tag werden mehr Rohstoffe verbraucht und mehr Emissionen verursacht, als die natürlichen Systeme unseres Planeten ausgleichen können.
Vor diesem Hintergrund entwickelte der Arbeitskreis Umweltorientierung eine vielseitige Umweltchallenge, an der die Klassen unserer Schule teilnehmen konnten. Grundlage bildete eine Checkliste mit unterschiedlichen Aufgaben und Aktionen, die innerhalb einer Woche umgesetzt werden mussten. Inhaltlich lag der Schwerpunkt insbesondere auf bewusster Mülltrennung, Müllvermeidung sowie einem nachhaltigeren Umgang mit alltäglichen Ressourcen.
Ein Bestandteil der Challenge war die Durchführung eines Kahoot-Quiz zur Mülltrennung, durch das die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Recyclingprozesse und korrekte Abfallentsorgung erweitern und unter Beweis stellen konnten. Darüber hinaus wurden in den Klassen sogenannte Brotdosenchecks durchgeführt. Ziel dieser Aktion war es, möglichst müllfreie Pausenverpflegung zu fördern und dadurch den Verbrauch von Einwegverpackungen im Schulalltag zu reduzieren.

Auch die Gestaltung von Hinweisschildern für die Mülleimer gehörte zu den Aufgaben der Challenge. Die Schilder informieren anschaulich darüber, welche Abfälle jeweils korrekt entsorgt werden müssen, und sollen langfristig zu einer verbesserten Mülltrennung innerhalb der Schule beitragen.

Besondere Aufmerksamkeit galt außerdem den Sammelbehältern für Batterien und kaputte Stifte. Durch die Aktion wurde gezielt darauf hingewiesen, dass solche Materialien nicht in den regulären Restmüll gehören, sondern gesondert entsorgt werden müssen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, leere Batterien und nicht mehr verwendbare Stifte fachgerecht zu entsorgen.

Ergänzt wurde die Umweltchallenge durch einen Plakatwettbewerb, bei dem kreative und informative Beiträge zu unterschiedlichen Themen des Umwelt- und Klimaschutzes entstanden. Die zahlreichen eingereichten Plakate sind inzwischen in der Pausenhalle ausgestellt und tragen dazu bei, das Thema Nachhaltigkeit dauerhaft sichtbar zu machen. Unterstützt wurde dies zusätzlich durch die Gestaltung der Pausenhalle mit Müllgirlanden und von der Decke hängenden Erdkugeln, die den Aktionscharakter der Woche unterstrichen.

Die Bewertung der Challenge erfolgte anhand der Vollständigkeit und Sorgfalt bei der Umsetzung der einzelnen Aufgaben sowie des allgemeinen Engagements der Klassen. Den ersten Platz belegte die Klasse 8a, die insbesondere durch ihre hohe Beteiligung und die gewissenhafte Bearbeitung aller Programmpunkte überzeugte. Als Hauptpreis erhält die Klasse einen zusätzlichen Wandertag ins Planetarium, den sie bereits am 29.05.26 durchführt.
Der zweite Platz ging an die Klasse 7a, deren Beiträge im Plakatwettbewerb besonders positiv hervorstachen. Die Klasse 9e erreichte den dritten Platz aufgrund eines besonders interaktiv gestalteten Plakats. Alle drei Siegerklassen wurden neben einer Urkunde mit einem Glas veganer Süßigkeiten aus dem Unverpackt-Laden ausgezeichnet.
Die feierliche Siegerehrung fand am 13. Mai in der zweiten großen Pause im Innenhof der Schule statt. Die Umweltchallenge hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass nachhaltiges Handeln bereits im schulischen Alltag beginnen kann. Gleichzeitig zeigte die Aktionswoche, wie gemeinschaftliches Engagement dazu beitragen kann, Umweltbewusstsein nachhaltig zu fördern und Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten zu übernehmen.