Juli 2015

Aktuelles

Instandsetzung der Pyramide

Erstellt am 10.07.2015

Die Pyramide war schon lange kein ansehnlicher und angenehmer Aufenthaltsort mehr. Wer mochte sich schon auf den verwitterten Beton und die rissigen Bohlen setzen. An vielen Stellen war die Farbe abgeplatzt. Und überall gab es tiefe Löcher im Beton. Jetzt wird die Pyramide renoviert. Zunächst wurden die rissigen und verwitterten Holzbohlen demontiert. Beim Abschleifen machte der Tischler eine interessante Entdeckung: Die Sitzflächen sind aus massivem Teak! Heute kaum noch bezahlbar. Als nächstes bugsierten Herr Scholz, unser Platzwart, zusammen mit Herrn Krause den auf der Pyramide von Abiturienten vor vielen, vielen Jahren abgelegten Findling, der jetzt einen besseren Platz neben dem Teich bekommt. Heute bearbeitete Herr Krause den Pyramidensockel mit dem Hochdruckstrahler, damit in der nächsten Woche der Mauerer alle inzwischen entstandenen Schäden ausbessert. Danach erhält die Pyramide einen neuen, dauerhaften Anstrich. Die Farbe wird noch nicht verraten. Und zum Schluss werden in der letzten Ferienwoche die Sitzbohlen neu verlegt. All das kostet Mühe und Geld, zahlt sich aber dadurch aus, dass unserer Innenhof dadurch weiter an Qualität gewinnt. Und die Pyramide wird wieder zu einem schönen Treffpunkt unserer Schule. 

Aktuelles

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Erstellt am 08.07.2015

Beim Landesfinale der Leichtathletik in Lübeck holten sich unsere Mädchen den Landesmeistertitel und qualifizierten sich somit für das Bundesfinale in Berlin. Nach Platz zwei im Vorjahr hatten unsere Athletinnen ein großes Ziel: Platz eins bei den Landesmeisterschaften und somit die Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin. Doch der Weg dorthin war nicht einfach. Bei Regen, starkem Wind und trotz einiger Verletzungen bissen sich unsere Sportlerinnen durch und siegten am Ende souverän. In Berlin wird unsere Mannschaft dann auf die Landesmeister der anderen 15 Bundesländer treffen.

Herzlichen Glückwunsch Mädels! Ihr habt unsere Schule hervorragend vertreten.

 

Herausragende Leistungen waren die 10,4 sek. im 75m Lauf von Juliane, die 2:34 min. über 800m von Alicia, die 1,48m von Caro im Hochsprung, die 52,5m von Smilla im Ballwurf, die 4,62 von Jana sowie die 39:51sek. der 4 x 75m Staffel mit Vivien, Jana, Smilla und Juliane.

 

Auch unsere Jungen belegten einen hervorragenden vierten Platz. Erstmalig trat unsere Schule in diesem Jahr auch mit einer Jungenmannschaft bei „Jugend trainiert für Olympia“ an. Dass sie sich gleich als viertbeste Mannschaft Schleswig-Holsteins für das Landesfinale qualifizieren konnten, war bereits eine ausgezeichnete Leistung. Dass dieses Ergebnis mit einer nochmals gesteigerten Punktzahl nun auch beim Landesfinale bestätigt werden konnte, ist umso bemerkenswerter. 

Zu den ausgezeichneten Leistungen konnten wir auch optisch professionell auftreten konnten, dafür hatte im Vorfeld der Schulverein gesorgt und beide Mannschaften mit Trikots ausgestattet. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken. 

Landesmeister Schleswig-Holstein:

Smilla Brusenbauch 9b, Alina Schuster 9b, Jana Renken 9c, Carolin Warnke 9c, Clara Bettenworth 9c, Celina Ehlers 9a, Juliane Arndt 8a, Vivien Sender 8a, Antonia Commentz 8c, Jana Teegen 8c, Alicia von Appen 8c und Jannike Köhler 7d.

Landesmeisterschaften der Jungen, Platz 4:

Stephan Richter 9c, Dima Kiselew 9c, Duc Ngyen 9c, Arian Bakhtari 8a, Fatih Sahin 8a, Joris Plöns 8b, Jurij Kuchel 8b, Tim Ruch 8c, Laurenz Wilhelm 7a, Justin Jäger 7c, Peter Rohlfs 7d und Kai-Lorenz Bosse 7d.

Glückwunsch auch an die Coaches Herrn Ziemann und Herrn Passoth!

Aktuelles

Jugend forscht Schule 2015

Aktualisiert am 08.07.2015

 alle Photos: Thies Gerke

Eine besondere Auszeichnung erhielt das Gymnasium Harksheide heute aus der Hand der Ministerin für Schule und Berufsbildung, Britta Ernst: Wir wurden "Jugend forscht Schule 2015". Diesen Titel erhielt unsere Schule für die jahrelang gute Arbeit im Rahmen der Forscher AG und des Wahlpflichtunterrichts "Forschen und Erfinden". In den vergangenen neun Jahren nahmen fast 70 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" teil, und das teilweise mit bemerkenswerten Erfolgen.

   

In einer Feierstunde im naturwissenschaftlichen Trakt, an der neben der Ministerin auch Oberbürgermeister Grote teilnahm, hoben die Redner die hohe Qualität und die Breite der Arbeit unserer jungen Forscher hervor. Herr Frische dankte u.a. den Lehrkräften, Frau Dr. Evers, Frau Meier und Herrn Ploß, für deren engagierte Arbeit, ohne die diese Erfolge gar nicht möglich gewesen wären. Prof. Dr. Dr. Poremski vom Forschungsforum Schleswig-Holstein, das den Preis gestiftet hatte, zeigte sich beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung von Wettbewerbsarbeiten nicht nur von der Originalität vieler Arbeiten beeindruckt, sondern auch von der Sicherheit und dem Selbstbewusstsein, mit dem die jungen Forscher ihre Arbeiten präsentierten. Mit Dr. Maxton-Küchenmeister war auch ein Vertreter der Joachim Herz Stiftung gekommen, die in den vergangenen Jahren ganz wesentlich die Forscher AG unterstützt hatte.

Zusammen mit den fast vierzig Schülerinnen und Schülern, die an der Feier teilnahmen, wurde am Ende der Veranstaltung das Schild mit der Aufschrift "Jugend forscht Schule Schleswig-Holstein 2015" in der Pausenhalle angebracht. Dieser Titel ist nicht nur Anerkennung, sondern auch Verpflichtung, dem forschenden Lernen an unserer Schule auch in der Zukunft einen gewichtigen Platz einzuräumen.

Die Rede des Schulleiters kann hier heruntergeladen werden: Rede zur Preisverleihung .

Fernsehbericht von NOA4

Aktuelles

Preisverleihung beim Englisch-Wettbewerb Big Challenge

Erstellt am 08.07.2015

Auch bei dem diesjährigen europaweiten Sprachenwettbewerb „Big Challenge“ war unsere Schule- das Gymnasium Harksheide- fleißig vertreten. 131 Schüler und Schülerinnen stellten sich dem Englischtest und wollten ihr Textverständnis und ihre Fitness in Grammatik sowie Phonetik unter Beweis stellen. Die vielen Preise und Urkunden wurden bereits in den Klassen verteilt. Für besondere Glanzleistungen sorgten Nabil Al-Dam (7. Klasse) und Torsten Pehl (Klasse 8a) die nicht nur die Besten der jeweiligen Klassenstufe waren, sondern auch auf Landesebene hervorragende Leistungen erbringen konnten. Torsten belegte so in Schleswig-Holstein den 1. Platz! Der Lohn für den Landesbesten: ein kleiner Pokal, eine Ehrenurkunde, ein Teilnahme-Diplom, ein T-Shirt, eine Lern-DVD sowie eine englische Lektüre. Und auch Nabils 6. Platz im Land konnte sich sehen lassen. Die detaillierten Ergebnisse könnt ihr übrigens auf der Big Challenge Homepage erfahren: Big Challenge Ergebnisseite .

Organisiert hatten den Wettbewerb Frau Gau und Frau Köhler. Vielen Dank!

Ergebnisse der Klassenstufen

Erstellt am 08.07.2015

 
 
 
 
 

 

Aktuelles

Gelungene Feueralarmübung

Erstellt am 07.07.2015

Nach drei Minuten war das Schulgebäude geräumt, und nach zehn Minuten hatten die Lehrerinnen und Lehrer die Vollständigkeit ihrer Klassen auf dem Sportplatz gemeldet. Wie immer hatten unser Sicherheitsbeauftragter, Herr Haß, zusammen mit unserem Hausmeister, Herrn Krause, die Feueralarmübung sorgfältig vorbereitet. Diese Übung dient zum einen dazu, Abläufe zu übern, damit es im hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall nicht zu Verzögerungen kommt. Zum anderen werden bei solchen Übungen aber immer auch wieder Dinge deutlich, die verbessert werden müssen, so z.B. die Installation einer zusätzlichen Sirene im Musenraum. Nach der Schalldämmung der Türen, war innen kaum etwas von den Sirenen auf dem Flur zu hören. Nun wird eine Sirene auch im Raum installiert werden.

 

Aktuelles

Fair Trade Aktionstag zum Thema "Flüchtlinge"

Erstellt am 06.07.2015

Am Freitag besuchten uns in der Q1gewi1 zwei Flüchtlinge und berichteten von den Problemen, mit denen sie zu kämpfen haben. Hikmat, ein syrischer Staatsbürger, der vor Ausbruch des Bürgerkrieges nach Deutschland gekommen war, erzählte von den heutigen Problemen seines Heimatlandes. Er sei 2009 nach Deutschland gekommen, um hier zu studieren und nach seinem Abschluss wieder in Syrien zu arbeiten. Zustände wie der Bürgerkrieg und eine fehlende Regierung machen es ihm heute unmöglich, nach Syrien zurückzukehren. Seine Frau, die vorerst in Syrien geblieben ist, wurde mit dem allgegenwärtigen Problem der Dublin-III-Verordnung konfrontiert. Diese besagt, dass ein Flüchtling einen Asylantrag in dem Land stellen muss, auf dem er zuerst europäischen Boden berührt hat. Da es keinen Direktweg von Syrien nach Deutschland gibt, musste seine Frau über illegale Wege zu Hikmat gelangen, bis auch ihr Antrag endlich angenommen wurde.

Timité, der zweite Flüchtling, ist mit einem UN-Flugzeug aus der Elfenbeinküste hierher geflohen, da er dort politisch verfolgt wurde. Er berichtete von dem Aufenthalt in einem Flüchtlingscamp, das einem Gefängnis glich. Dennoch war Timite dankbar für die Sicherheit, die Deutschland ihm bieten konnte. Nach fast einem Jahr der Angst vor Abschiebung wurde auch sein Asylantrag angenommen. Heute lebt er in einer Wohngemeinschaft und studiert in Hamburg.

   

Wir fanden es beeindruckend, mit wie viel Selbstbewusstsein und Humor die beiden mit ihrem Schicksal umgegangen sind, obwohl dieses sie sogar von ihren Liebsten getrennt hat. Sie meinten, dass Deutschland zwar viel für die Flüchtlinge tue, jedoch noch sehr viel verbessert werden müsse. So wunderte sich Timité, dessen Muttersprache Französisch ist, noch heute darüber, weshalb er nicht nach Frankreich gebracht wurde. Beide waren nämlich davon überzeugt, dass die gemeinsame Sprache der Schlüssel zu einer angemessenen Integration ist. Ohne Sprache gäbe es kein Austausch über das Denken und über das Wissen. (Thorben Riemann, Yannick von Elm aus der Q1gewi1)

 

Aktuelles

Mündliche Prüfugen schließen DELF-Prüfungen ab

Erstellt am 05.07.2015

 Photo: DELF-Prüfung 2014

 

Nach den schriftlichen DELF-Prüfungen fanden an unserer Schule nun die mündlichen DELF-Prüfungen (= Diplôme d’études en langue française) statt. Hierbei handelt es sich um international anerkannte Französisch-Prüfungen, die nach dem europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen in verschiedene Niveaustufen unterteilt sind. Die jüngeren Schüler haben die Niveaus A1 und A2 absolviert, während die älteren Schüler auf den Niveaus B1 oder B2 geprüft wurden. Mit einer bestandenen B2-Prüfung kann man sich schon an einer französischen Universität in Frankreich bewerben, um dort zu studieren.

 

Wie in den vergangenen Jahren bereits der Fall, kamen zusätzlich zu unseren Schülern auch dieses Jahr wieder viele Schüler anderer Schulen an unsere Schule, um sich prüfen zu lassen, wie immer in Begleitung einer ihrer Französisch-Lehrkräfte, die sich an ihren Schulen genau wie die Französisch-Lehrkräfte unserer Schule immer wieder dafür einsetzen, dass Schüler dieses Sprachzertifikat erwerben können.

 

Für die mündlichen Prüfungen am vergangenen Donnerstag kamen fünf Prüfer vom Institut Français in Kiel zu uns, darunter auch jedes Jahr die Leiterin Mme Rönnau. Tatkräftige Unterstützung beim Empfang der Kandidaten an unserem Info-Tisch erhielten wir von unseren Oberstufenschülerinnen des Sprachprofils Johanna Benthien und Christine Koch. Dafür vielen Dank!

 

Dank geht aber auch an alle, die mit zum Gelingen dieser Prüfungen beigetragen haben, vor allem an die Französisch-Lehrkräfte unserer Schule, die mitgeholfen haben, die Anmeldungen online zu erfassen, an Frau Michels-Chen, die zusätzlich die schriftlichen B2-Prüfungen beaufsichtigt und mir beim Aufbau für die mündlichen Prüfungen geholfen hat, sowie an Frau Spiwok, Frau Tiedemann, Frau Nag (Elternvertreterin) und Herrn Schwiers (Französisch-Lehrer am Alstergymnasium) für die Aufsichten in der Pausenhalle bei den schriftlichen Prüfungen. (Angelika Rathje für die Fachschaft Französisch)

 

 

Aktuelles

Gymnasium Harksheide wird SHiB-Schule

Erstellt am 01.07.2015

Schleswig-Holstein inklusive Begabungsförderung aus diesen Worten bildet sich das Akronym SHiB. Seit Freitag ist unsere Schule auch SHiB-Schule und wird damit für über drei Jahre erfolgreicher Arbeit in der Begabtenförderung ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung ist allerdings auch die Verpflichtung verbunden, die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler weiter zu verbessern. Denn eins ist sicher: Es gibt noch viel mehr Begabungen, die wir noch nicht kennen. Sie gilt es zu entdecken und bei ihrer Entwicklung hilfreich zu sein. Dank geht an die Schüler, Schülerpaten, Eltern und Lehrer des SHiB-Ausschuss des Gymnasium Harksheide unter dem Vorsitz von Herrn Weber.

Zum Ausschuss gehören aktuell:

Frau Doerges, Frau Gasow-Weiland, Herr Weber

Thorge Dorst (8a), Marcel Gumz (En2), Robert Hinz (Q1n1)

Frau Dr. Köhler, Frau Monien

Schülerpaten in Ausbildung: Catharina Chen (9c), Florian Dassow (8a), Simon Villwock (Egewi2)

Bericht von der Verleihungsfeier

Erstellt am 07.07.2015

Nach knapp drei Jahren im SHiB-Projekt war es soweit: Am 26.06.2015 wurde das Gymnasium Harksheide zusammen mit 19 anderen Schulen aus Schleswig-Holstein als SHiB-Schule zertifiziert. Damit ist unser Projekt im Bereich der Begabten- und Begabungsförderung zu einem erfolgreichen (vorläufigen) Abschluss gekommen. Frau Dr. Romig vom Bildungsministerium und Frau Stolte vom IQSH würdigten unsere Arbeit für die Schülerinnen und Schüler in ihren Reden und versprachen eine kontinuierliche und nachhaltige Unterstützung der Schulen für die Begabtenförderung. Frau von der Groeben stellte in ihrem Festvortrag offene Aufgabenformen vor, die der Differenzierung dienen und besonders auch begabten SuS entgegenkommen.

 

Unsere Schule präsentierte sich in der ersten Vorstellungsrunde mit einer Ausstellung unserer Angebote und Schülerprodukten. Die Mitglieder der Projektgruppe (Frau Dr. Koehler, Frau Monien, Frau Doerges, Herr Weber, Thorge Dorst, Marcel Gumz, Robert Hinz) führten zahlreiche Gespräche mit interessierten Besuchern und standen für Fragen zur Verfügung. Am Ende der Veranstaltung bekamen die Schulen feierlich ihre Zertifikate überreicht.

 

 

Für uns ist die Zertifizierung nicht das Ende, sondern nur eine Etappe auf dem Weg, unseren besonders begabten Schülerinnen und Schülern eine Schule zu bieten, die ihre Stärken wertschätzt und sie nach Kräften fördert und fordert. (Herr Weber)

 

Aktuelles

Vortrag über die Yanomami

Erstellt am 04.07.2015

Heute durften die 5. und 6. Klassen den Vortrag über die Yanomami-Indianer hören. Die Referentin, Frau Christina Haverkamp aus Schleswig-Holstein, hat ihr junges Publikum wieder einmal komplett in ihren Bann gezogen und die Schüler mit auf ihre abenteuerlichen Reisen zu einem der letzten Naturvölker unserer Erde genommen. Sie erzählte von ihrem ersten Treffen mit Rüdiger Nehberg in Brasilien, der sie vor 25 Jahren mit in den Regenwald zu den Goldgräbern nahm, welche den Lebensraum der Yanomami am meisten bedrohen: sie roden Waldflächen, bedrohen oder töten Indianer, die sich ihnen in den Weg stellen, und vergiften mit den quecksilberhaltigen Dämpfen aus der Goldgewinnung die Atmosphäre über dem Regenwald. In eindrucksvollen Bildern zeigte Frau Haverkamp den Zuhörern, welche schlimmen Auswirkungen diese Praktiken für ein Naturvolk hat, das von und mit der Natur lebt.

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Sie konnte den Schülern mit einem fesselnden Vortrag ihren unermüdlichen und manchmal auch gefährlichen Einsatz für die Yanomami nahebringen und vor allem ihre Bemühungen um eine Hilfe zur Selbsthilfe deutlich machen. So wird zurzeit gerade ein Yanomami-Büro in Caracas geplant, welches dieses Volk in die Lage versetzen soll, sich selbstverantwortlich für seine Rechte einzusetzen. Aber nicht nur dafür sind die 3,-- € Eintrittsgeld gut investiert, sondern auch für den Bau von Krankenstationen und Schulen, für Lehrgänge zur medizinischen Erstversorgung, zum Beispiel bei Malaria oder Giftschlangenbissen, zum Mikroskopieren etc. All dies wurde mit Hilfe von Frau Haverkamp ermöglicht und soll auch in Zukunft dem Yanomami-Volk helfen.

Am Ende des Vortrages wurde der Umschlag mit der 700-Euro-Spende für die Yanomami-Hilfe überreicht. Dies ist ein eingetragener Verein, der sich über Spenden, Einnahmen durch Vortragsreisen etc. finanziert. Wer sich informieren und evtl. auch spenden möchte, geht auf die Seite Yanomami-Hilfe .

     

Danach war noch Zeit für Extra-Fragen, z.B. zu dem Anschauungsmaterial, das Frau Haverkamp von ihren Reisen mitgebracht hat: Speere, Federschmuck, Spielzeug, ein Kamm. Besondere Aufmerksamkeit fanden die Piranha-Präparate mit ihren scharfen Zähnen. („Die schmecken ganz gut, haben aber viele Gräten.“/“Ein Gürteltier ist dagegen eine wirkliche Delikatesse.“)

Wir bedanken uns für den spannenden und informativen Vortrag, die vielen Eindrücke von einem so ganz anderen Leben, in zweifacher Hinsicht: dem eines bedrohten Naturvolkes, welches um seinen Lebensraum kämpfen muss, und dem eines Menschen wie Frau Haverkamp, die ihr Leben seit 25 Jahren dem Einsatz für ein bedrohtes Volk widmet. Wir hoffen, Frau Haverkamp in drei Jahren wieder bei uns begrüßen zu können!! (R. Tiedemann)

Bericht der 5d

Erstellt am 04.07.2015

   

Die Yanomami sind das einzige noch traditionell lebende Indianervolk der Welt. Auf einer Leinwand, die auf der Bühne befestigt war, zeigte sie uns Bilder, die sie selbst geschossen hatte. Viele Bilder waren lustig oder interessant, weil man sehen konnte, dass es dort ganz anders ist, als hier bei uns. Christina Haverkamp hat von der schönen Natur erzählt und wie sehr die Indianer einander helfen. Aber sie hat auch von den schlimmen Dingen berichtet, wie zum Beispiel, dass Goldsucher die Indianer gefährden und töten. Eine weitere Gefahr ist die Malariamücke. Sie ist sehr gefährlich und sogar tödlich. Deshalb sollte man besonders im Urwald aufpassen, dass man nicht gestochen wird. Weil den Indianern ärztliche Hilfe fehlt, setzt sich Christina Haverkamp für die Yanomami ein und baut Krankenstationen. Zum Glück gibt es diese Mücke nicht hier in Europa. Bei uns sind es nur lästige Mücken, die uns juckende Stiche verpassen.

Darüber hinaus erzählte uns Frau Haverkamp außerdem von den Sitten und Bräuchen der Yanomami. Die Toten werden z.B. nicht beerdigt, sondern verbrannt. Der Vortrag war echt toll vor allem, weil die Frau selber so tolle Abendteuer erlebt hat. (Klasse 5d)

Aktuelles

Feier zur Abiturentlassung 2015

Aktualisiert am 09.07.2015

Am Ende strahlten nicht nur die 89 Abiturienten und Abiturientinnen, als sie im Festsaal ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen, sondern auch alle Eltern, Verwandte und Lehrer. Nach neun Jahren am Gymnasium Harksheide war das Ziel erreicht, von dem Herr Schick in seiner Rede als Elternvertreter aber als Start zu einem neuen Ziel sprach.

 Vorher hatte Herr Frische noch einmal Rückblick gehalten und allen Dank ausgesprochen, die mit dazu beigetragen haben, die Schülerinnen und Schüler zum Ziel des Abiturs zu begleiten. Herr Gotthardt, als Vertreter der Lehrer rief seine Schüler noch einmal dazu auf weiter ihre Individualität zu entwickeln und auch, wenn nötig gegen den Strom zu schwimmen. Die Rede des letztjährigen Schulsprechers Patrick Pender zeichnete noch einmal mit viel Humor und wie gewohnt pointiert einzelne Stationen der Schulzeit nach. Anschließen gab es endlich die Abiturzeugnisse. Zur Übergabe hatte jeder Schüler ein Lied ausgewählt. Auch die Klassenlehrerin Frau Ballandat und die Klassenlehrer Herr Gotthardt, Herr Mohammadzadeh und Her Karwaski gratulierten zum Bestandenen Abitur und überreichten jedem eine Rose. Diesem Glückwunsch schloss sich auch Herr Dr. Weitendorf, unser Oberstufenleiter, an.

Umrahmt von musikalischen Beiträgen endete die Entlassungsfeier mit einem Empfang im Foyer. Und spätestens da wurde manchem klar, das ein Lebensabschnitt zu Ende geht und ein neuer begonnen hat.

Die Rede des Schulleiters kann hier heruntergeladen werden: Herrn Frisches Abiturrede

Inzwischen hat auch der 90. Schüler seine Abiturprüfung erfolgreich abgelegt.

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