Juni 2006

Aktuelles

Herzlichen Glückwunsch, Herr Kolbe!

Aktualisiert am 02.07.2006

Photo aller Schüler zum Download:  Photo_aller_Sch_ler.pdf [163 KB]

Rede von Herrn Frische anlässlich des 85. Geburtstags von Herrn Kolbe (28.6.06), gehalten am 1.7.06 im Lindenhof

 

Lieber Herr Kolbe,

 

wir kennen uns vielleicht am kürzesten von allen Anwesenden. Uns verbindet aber ganz viel: Unsere Schule, das Gymnasium Harksheide.

 

Ganz bewusst habe ich formuliert: unsere Schule – obwohl Sie doch schon seit 21 Jahren im so genannten Ruhestand sind. Aber bis heute nehmen Sie aktiv Anteil an dem, was in der Schule passiert, als Gast von Konzerten, Aufführungen, Verabschiedungen von Kollegen oder bei anderen Schulfesten. Ja, Sie haben sogar einen Stammplatz im Festsaal, 2. Reihe links auf dem ersten Podest. Zudem sind Sie, und das ist ein großes Glück für mich, ein wichtiger Ratgeber geworden, und zwar nicht nur in Dingen, die die Vergangenheit betreffen.

 

Wir haben inzwischen viele Gespräche geführt und dabei festgestellt, obwohl wir doch ganz unterschiedlich sind, dass wir uns verstehen. Was uns verbindet, ist die Freude an unserem Beruf.

 

Wenn ich sehe, was Sie, Herr Kolbe, als Schulleiter für das Gymnasium Harksheide bewirkt haben, wird mir deutlich, welche Aufgabe ich übernahm, als ich Schulleiter dieser Schule wurde.

 

Fast auf den Tag genau vor 39 Jahren wurden Sie zum Schulleiter eines zukünftigen Harksheider Gymnasiums gewählt, das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Schule existierte. Lediglich einige Klassen nahmen zunächst als Gast am Coppernicus Gymnasium und später an der Realschule und Volksschule Falkenberg den Unterrichtsbetrieb auf. Sie waren derjenige, der die ehrgeizigen Pläne der Harksheider Gemeindevertretung in die Tat umsetzte. Sie suchten z.B. die Lehrerinnen und Lehrer aus, die am 1.9.1967 mit 172 Schülern der 5. und 6. Klassen den Unterricht aufnahmen. Wenig später erfolgte die Grundsteinlegung unserer Schule. Schon weit im Vorfeld hatten Sie ihre Ideen von der zu bauenden Schule mit dem Architekten Jannasch ausgetauscht, der diese dann umsetzte. Ein Jahr später konnten die Klassen endlich ihre Schule beziehen. Damals umfasste der Neubau lediglich den südlichen Trakt. Und Ihnen Herr Kolbe war klar, das konnte nur ein Anfang sein. Sie wussten, dass die Schule weiter wachsen und weitere Räume brauchen würde, vor allem einen Versammlungsraum, eine Aula. Der vom Architekten schon vorgesehene Erweiterungsbau nach Norden war vom Grundriss her ähnlich geplant wie das Hauptgebäude. Sie, Herr Kolbe sahen darin gleich noch eine ganz andere Möglichkeit: Anstatt einen weiteren Innenhof zu schaffen, könnte die inzwischen gegründete Stadt Norderstedt darin doch einen dringen benötigten Festsaal für die Bürgerinnen und Bürger unterbringen, der gleichzeitig Aula der Schule sein könnte. Dass diese Idee auch noch zu manchen Schwierigkeiten führen sollte, war Ihnen sicherlich nicht bewusst. Sie wussten nur, dass sie realisiert werden musste. Und nicht erst von heute her ist klar, wie weitblickend dieses Vorhaben war, sind wir doch immer noch das einzige Gymnasium in Norderstedt, das über eine solch große und gut ausgestattete Aula verfügt. Auch wenn es bis heute immer wieder Diskussionen darüber gibt, wer wann und wie den Festsaal nutzen darf, so ist unbestritten, dass sein Bau notwendig und richtig war. Als Schulleiter begrüße ich wie damals Herr Kolbe ausdrücklich, dass der Festsaal ein Ort vielfältiger kultureller Aktivitäten ist und gleichzeitig ein unverzichtbarer Bestandteil des Gymnasium Harksheide.

Auch wenn uns vormittägliche Aufführungen und Veranstaltungen manchmal im Schulbetrieb etwas einschränken, so profitieren wir doch in viel größerem Maß von seiner Existenz. Unsere Theatergruppen, Orchester und Chöre haben Aufführungsmöglichkeiten, für die uns viele andere Schulen beneiden. Menschen lernen unsere Schule anlässlich einer Aufführung oder eines Vortrags  im Festsaal kennen und interessieren sich für uns. Viele Feste wären nicht möglich, gäbe es diesen wunderbaren Raum nicht. Er hat nur einen Nachteil: Er ist für unsere Schule zu klein. Aber das ging der Schule damals auch schon so, wuchs doch die Schülerzahl rasant: 1973 besuchten bereits 952 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium Harksheide. Es scheint heute kaum vorstellbar zu sein, wie in unserem Gebäude so viele Kinder unterrichtet werden konnten. Sieht man genau hin, dann erkennt man, dass das auch damals schon nicht ging. Schichtunterricht und Wanderklassen waren notwendige Folgen dieses Anwachsens der Schülerzahlen.

 

Mit der Gründung des Lessing-Gymnasium und des Lise-Meitner-Gymnasium ging in den folgenden Jahren die Schülerzahl wieder zurück und bewegte sich viele Jahre zwischen 500 und 600. Inzwischen wachsen die Schülerzahlen wieder, und im kommenden Schuljahr wird erstmalig wieder die 700er Marke überschritten und auch zum ersten Mal seit langem werden wieder vier 5. Klassen eingeschult. Über diese Entwicklung, dass unsere Schule zunehmend von Eltern als die richtige Schule für ihr Kind angesehen wird, freuen Sie sich, Herr Kolbe, ganz besonders. Sind es doch auch zunehmend Eltern, die zu Ihrer Zeit selbst Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Harksheide gewesen sind und die ihre Kinder an ihrer alten Schule anmelden.

 

Das, was die Schule heute ist, wäre sie nicht ohne das Engagement derjenigen, die früher diese Schule gestaltet und an ihr gearbeitet haben. Vieles, was uns heute selbstverständlich ist, wurde in der Zeit, als Herr Kolbe Schulleiter war, angelegt: Schüleraustausch z.B. mit Mesnil-Esnard, Russisch als 3. Fremdsprache, ein breites Kursangebot in der Oberstufe. Bereits 1984 verfügte das Gymnasium Harksheide als eine der ersten Schulen in Schleswig-Holstein über eine Computeranlage. Durch die Auswahl des Kollegiums legten Sie die Grundlagen für einen ambitionierten Sportunterricht. 1981 z.B. gewannen Schulmannschaften des Gymnasium Harksheide elf Kreis-, sechs Bezirks- und vier Landesmeisterschaften. Und im Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ wurde im Volleyball ein zweiter und im Turnen ein vierter Platz belegt. Die Sportlehrerinnen und -lehrer, die Sie damals für unsere Schule gewinnen konnten, arbeiten heute zum größten Teil immer noch am Gymnasium Harksheide, zusammen mit einigen jungen, ebenso engagierten Kolleginnen und Kollegen.

 

Und auch im Jahr 2006 sieht die sportliche Bilanz so schlecht nicht aus: elf Kreismeister, acht Bezirkssieger und drei Landessieger. Dazu fuhren wir nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder mit drei Mannschaften zum Bundeswettbewerb nach Berlin und zeigten dort, dass an einem ganz normalem Gymnasium auch auf sportlichem Gebiet hervorragende Arbeit geleistet wird.

 

18 Jahre waren Sie, Herr Kolbe, Schulleiter am Gymnasium Harksheide. Die darauf folgenden 18 Jahre wurde die Schule von Herrn Bultmann geleitet. Seit etwas mehr als drei Jahren bin ich Schulleiter. Bei manchen Entscheidungen, die ich heute treffe, frage ich mich, wie Sie Herr Kolbe entschieden hätten. Das hilft, auch wenn ich manchmal dann andere Wege gehe als Sie damals. Aber durch diese Vergewisserung fällt mir manches leichter, denn ich weiß mich in solchen Situationen als ein Glied in einer Kette, deren Anfang Sie begründet haben. Und dass diese Kette fest und eine große Unterstützung ist, wurde anlässlich Ihres Geburtstages wieder deutlich, als Sie sich entschieden, auf Geschenke zu verzichten, und statt dessen Ihre Gäste baten, für das Lernzentrum zu spenden. Dafür sind die Schule und insbesondere ich dankbar. Zeigt Ihr Entschluss uns doch, dass wir mit unserem Vorhaben, neue Räume für eigenverantwortliches und selbst organisiertes Lernen zu schaffen, auf dem richtigen Weg sind. Als Ausdruck unseres Danks möchte ich Ihnen dieses Photo und ein Modell des zukünftigen Lernzentrums überreichen.

 

Im Namen des Gymnasium Harksheide darf ich Ihnen für alles danken, was Sie für unsere Schule getan haben und weiterhin tun. Wir wünschen Ihnen zu Ihrem Geburtstag vor allem Gesundheit, Tatkraft und - Ihnen wie uns - viele weitere Begegnungen in unserer - Ihrer - Schule.

Aktuelles

Mathematik-Wettbewerb "Känguru"

Aktualisiert am 28.06.2006

Das Knobeln und Rechnen hatte allen Spaß gemacht, so dass damit zu rechnen ist, dass im nächsten Jahr noch mehr Schülerinnen und Schüler teilnehmen werden.

Allen Teilnehmern: Herzlichen Glückwunsch! Und vielen Dank, Herr Kühl!

Aktuelles

Blutspendeaktion der Schülervertretung

Aktualisiert am 04.06.2006

Das Schulsprecherteam hatte sich viel vorgenommen: Zum ersten Mal sollte am Gymnasium Harksheide eine Blutspende-Aktion durchgeführt werden. Zwei Oberstufenräume wurden zu diesem Zweck zu Arzt- bzw. Entnahmezimmern umgewidmet. Über 50 Schüler, Eltern und Lehrer hatten sich, nachdem die Aktion bekannt gemacht worden war, zum Blutspenden gemeldet. Jeder Spender, der mindestens 18 jahre alt sein musste, wurde zunächst intensiv befragt und untersucht, bevor das Blut abgenommen wurde. Einige protentielle Spender mussten allerdings abgewiesen werden, weil zum Beispiel die Eisenwerte zu niedrig waren oder gerade erst eine Infektionskrankheit  überwunden war. Am Ende kamen über 40 Blutspenden zusammen, die nun Leben retten können. Und wer dieses Mal noch nicht spenden konnte, ist vielleicht beim nächsten Blutspenden dabei.

Informationen rund um das Blutspenden findet sich unter http://www.blutspendehamburg.de/

 

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Der tollste Tag

Aktualisiert am 03.06.2006

Die Geschichte kennt fast jeder. Mozart legte sie seine Oper "Figaros Hochzeit" zugrunde. Nun wurde im Gymnasium Harksheide dieser auf Beaumarchais zurückgehende Stoff in der Fassung von Peter Turrini auf die Bühne gebracht. Ein dreiviertel Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs daran gearbeitet. Es wurde in dieser Zeit intensiv geprobt. Kostüme und das Bühnenbild wurden entworfen und hergestellt. Sponsoren mussten geworben werden, um die Produktionskosten zu decken, und auch ein ansprechendes Programmheft sowie Werbezettel und Plakate entstanden. Teamarbeit war angesagt. Und das Ergebnis überzeugte. Zwei Stunden lang wurde die Zuschauer aufs Beste unterhalten. Der Lohn für die Mühe: lang anhaltender Beifall. Über diesen Erfolg freute sich auch die Kurslehrerin, Frau Schlesselmann. Hatte sie die Schülerinnen und Schüler doch auf dieses Projekt vorbereitet und sie dabei begleitet.
Aktuelles

EVIT-Abschlussbericht

Aktualisiert am 02.12.2006

Nachdem im März zwei Tage lang ein EVIT-Team unsere Schule besucht hatte, liegt nun der Bericht vor. Dieser Bericht des "Schul-TÜV" ist in allen Gremien der Schule intensiv diskutiert worden. Die Ergebnisse sind zum einen in eine Vereinbarung mit dem Bildungsministerium über die zukünftige Arbeit am Gymnasium Harksheide eingeflossen. Zum anderen hat der EVIT-Bericht seinen Niederschlag im neuen Schulprogrammentwurf gefunden.

EVIT_Abschlussbericht.pdf [133 KB]

EVIT-Vereinbarung.pdf [52 KB]

Datenblatt_Wiederholer__Schulartenempfehlung.pdf [45 KB]