September 2004

Aktuelles

Sicherheit am Gymnasium Harksheide

Aktualisiert am 19.12.2004

Während des Probealarms hatten Herr Glöckner, der Sicherheitsbeauftragte der Schule, sowie Herr Krause, der Hausmeister, darauf geachtet, wo es in unserem Alarmierungsplan noch Schwachstellen gibt. Erfreulicherweise ist nur weniges noch zu verbessern. Der aktualisierte Katastrophenplan wird in den nächsten Tagen in allen Klassen- und Kursräumen ausgehängt werden.

Im Oktober startet auch wieder eine Fortbildung in 1. Hilfe. Dieser Kurs am Sonnabend Vormittag ist für alle Lehrerinnen und Lehrer bestimmt, deren letzter 1. Hilfe-Kurs länger als drei Jahre zurückliegt. Wie wichtig es ist, in Unglückssituationen besonnen und sicher zu handeln, machte Herr Glöckner auf der letzten Lehrerkonferenz deutlich, als er einen neu erstellten Ablaufplan als Hilfe bei Unfällen in der Schule vorstellte.

Aktuelles

Kaliningrad-Projekt

Aktualisiert am 10.09.2004

Herr Steingräber und Frau Krüger fahren in der Zeit vom 24.9. – 4.10.2004 im Rahmen des Russisch-Unterrrichts mit vierzehn Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums auf eine  Jugendbegegnungsfahrt nach Gusev, dem ehemaligen Gumbinnen im Kaliningradskaja Oblast. Vorbereitet und durchge-führt wird diese Reise in Zusammenarbeit mit dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“.  

Das Ziel ist es, gemeinsam mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern der Schule Nr. 5 in Gusev über gemeinsame Unternehmungen und Gespräche Kontakte zu knüpfen, die in einen ständigen Austausch münden könnten. Im Mittelpunkt sollen die gemeinsame Vergangenheit beider Völker, aber auch die zeitgeschichtliche und alltägliche Situation unserer Jugendlichen stehen.   

Konkret geplant sind Begegnungen „über den Gräbern“, gemeinsame Fahrten zu und Arbeit an den Kriegsgräbern und Exkursionen nach Kaliningrad/Königsberg, an die Kurische Nehrung, nach Trakehnen und in die Rominterner Heide. Einen großen Raum werden die gemeinsamen schulischen Besuche einnehmen. Die Direktorin, Frau Evelina Zygankowa, ist an unserem Kommen und an einer Zusammenarbeit mit einer langfristigen Perspektive sehr interessiert und hat uns zu verschiedenen Unterrichtsbesuchen herzlich in ihre Schule eingeladen, vor allem auch, um persönliche Beziehungen wachsen zu lassen. Die Unterbringung in einem Heim der Salzburger Diakonie hat der „Volksbund“ vermittelt, vor Ort in Gusev wird die Arbeit vorbereitet und koordiniert durch den Leiter des Heims, Herrn Andreas Michel, einem Deutsch-Russen aus der Königsberger Region.

Aktuelles

Das France Mobil zu Gast am Gymnasium Harksheide

Aktualisiert am 13.11.2004

Der Anspruch, im Fremdsprachenunterricht möglichst oft Kontakt zu den so genannten „native speakers“, also Muttersprachlern, zu haben, ist häufig im schulischen Kontext nicht ganz leicht umzusetzen. Schließlich können nicht beliebig oft Reisen ins fremdsprachliche Ausland unternommen werden. Das Gymnasium Harksheide versucht schon seit längerem durch den Einsatz von Fremdsprachenassistenten diese unmittelbaren Kontakte zur Fremdsprache zu gewährleisten. Die Fachschaft Französisch geht jetzt zusätzlich noch einen anderen Weg, denn sie holt das France Mobil an unsere Schule. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Mini-Frankreichzentrum auf Tour, das es sich zum Ziel gemacht hat, Charme und Attraktivität der französischen Sprache und Kultur in die Schulen zu bringen. Am Steuer des kleinen französischen Sprachinstituts auf Rädern besucht Stéphane Cerclé interessierte Schulen, die Frankreich hautnah erleben wollen. Dabei bietet er eine Vielfalt von authentischen französischen Materialien (CD´s, Kurzfilme, CD-Roms, Bücher und Videos) an. Ins Leben gerufen wurde dieses rollende Sprachmobil von der Französischen Botschaft und der Robert Bosch Stiftung. Verschiedene Partner, wie zum Beispiel die Instituts Francais, Renault, Mercedes oder Verlage wie Klett, l’ecole des loisirs oder Bayard unterstützen das Projekt.

Aktuelles

Energiesparwettbewerb 2004

Aktualisiert am 13.11.2004

Unter dem Motto des afrikanischen Sprichwortes „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“ beteiligte sich auch das Gymnasium Harksheide dieses Jahr wieder am Energiesparwettbewerb, der von der Stadt Norderstedt 1995 anlässlich ihres Beitritts zur internationalen „Allianza del clima“ initiiert worden ist.

Die Umwelt-AG, deren Leitung Herbert Glöckner Anfang des letzten Schuljahres seiner Kollegin, Biologie- und Chemielehrerin Eva Ballandat, übergeben hatte, hat in jedem Klassenraum vier Grundregeln zum Energiesparen ausgehängt. Außerdem hat sie die Klassen veranlasst, Energiesparbeauftragte zu wählen, die für die Einhaltung der Regeln zu sorgen haben und die Klassen zum Einsparen von Energie anhalten sollen. Wie umweltbewusst und sparsam sich die Klassen verhalten haben, wurde von den Mitgliedern der Umwelt-AG durch tägliche Kontrollen in den Pausen und den Stunden, in denen die Klassen in Fachräumen und nicht im Klassenraum Unterricht haben, kontrolliert. Fanden die Umweltdetektive unsinnigerweise beleuchtete oder überheizte Räume vor, oder waren die Fenster und Türen geöffnet und die Heizung an, wurden Minuspunkte an die betroffenen Klassen verteilt.

Am Donnerstag, dem 15.4.2004, gab die Umwelt-AG in der vierten Stunde vor den anwesenden Energiesparbeauftragten der Klassen bekannt, welche Klassen am effizientesten Energie eingespart haben. Unter der neuen Leitung hatte sich die Umwelt-AG nicht nur für höhere Preisgelder entschieden, sondern auch beschlossen, den Plätzen eins bis fünf Preise zu verleihen, weswegen Direktor Gerhard Frische fünf Urkunden und fünf Umschläge mit Geld für die Klassenkasse überreichen konnte. Den fünften Platz belegte die Klasse 10c und verdiente sich damit €20,-. Über €30,- und den vierten Platz kann sich die Klasse 7a freuen. Den dritten Platz und einen Geldgewinn von €50,- errang die Klasse 7c. Immerhin schon €75,- erhielt die Klasse 5c für ihren zweiten Platz. Gewonnen hat in diesem Jahr die Klasse 11b und für ihren ersten Platz satte €100,- kassiert.

Aktuelles

Tontechnik-Workshop „Hands On!“

Aktualisiert am 13.11.2004

22 interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen acht bis 13 kamen  in den Genuss einer besonderen Musiklektion. Die Musiklehrerinnen Astrid Heick und Christiane Ebeling hatten Walter Hauschild mit seinem Tontechnik-Workshop „Hands On!“ ans Gymnasium Harksheide eingeladen. Nachdem im Vorfeld eine Menge technischen Geräts aufgebaut worden war, wurde die Schülergruppe ab 11.40 Uhr fünf Stunden lang in die Welt der Tontechnik eingeführt. Der Referent hatte für die vielen praktischen Übungen fünf Mixplätze bereitgestellt, die jeweils mit einem Mischpult, einem 8-Spur HD-Recorder, einem Multieffektgerät, einem Kompressor/Noisegate, einem Mikrofon und mehreren Kopfhörern ausgestattet waren.

Begeistert probierten die von dem einführenden Vortrag des Referenten mitgerissenen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten der Geräte selber aus, mischten sogar eigene Popsongs ab. Erfreulicherweise konnte die Schule kostenfrei auf diesen Workshop zurückgreifen, weil sich ein umfangreiches Sponsorenteam aus Unternehmen der Musikindustrie zur Finanzierung zusammengefunden hat.

Da Herr Hauschild in seinen Ausführungen auch Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Tontechnik angesprochen hat, haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nicht nur eine im normalen Musikunterricht sicherlich nicht mögliche authentische Begegnung mit der Welt der Tontechnik gehabt, sondern eventuell auch Tipps für die Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft erhalten.

Aktuelles

Eine nützliche Erfindung

Aktualisiert am 12.09.2004

Der Tag war anstrengend, das Abendessen üppig, das Schlafbedürfnis wird größer und größer, man lässt sich auf einem bequemen Sitzmöbel nieder und schaut noch ein wenig fern. Je nach Qualität des Programms und dem vorhandenen Grad an Selbstbeherrschung bleibt man dann noch eine Weile oder ein Weilchen wach und nickt schließlich ein. Der Fernseher aber läuft weiter. Das schadet nicht nur der eigenen Nachtruhe, sondern vor allem auch der Umwelt, denn hier wird sinnloserweise im Schlaf Strom verschwendet.

Die dreizehnjährige Katharina Echternkamp aus der Klasse 10a unserer Schule hat gemeinsam mit ihren Teampartnern Vivien Gunawan (13) und Sören Janßen (15) im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ der Technologiestiftung Schleswig-Holstein eine Lösung für dieses Problem gefunden und dafür den mit €100,-- dotierten zweiten Platz in der Kategorie Arbeitswelt belegt. Der von der Gruppe entwickelte Dimmer für Licht und Fernsehen schaltet elektrische Geräte aus, sobald der Benutzer eingeschlafen ist und hilft schließlich so Strom zu sparen. Bei der Entwicklung erforschten die drei Schüler zunächst das Thema Schlaf und fanden heraus, dass sich der Puls verlangsamt, wenn man einschläft. Diese Eigenschaft des menschlichen Schlafs wollten sie sich zunutze machen. Das von ihnen entwickelte Gerät funktioniert folgendermaßen: Eine Person sitzt mit einer Pulsuhr auf einem Sitzmöbel, auf dem ein Kissen liegt, in das eine Empfängerspule eingebaut ist. Diese Spule leitet die Pulsinformation zur Schaltung weiter und steuert diese. Damit die Menschen nicht mit 230V in Berührung kommen, beleuchtet eine Leuchtdiode, die ebenfalls an den Stromkreis angeschlossen ist, dann eine Photozelle je nach Pulsfrequenz stark oder schwach. Diese Photozelle wiederum steuert den Stromkreis, an den der Fernseher angeschlossen ist. Ist die Person eingeschlafen, geht die Diode schließlich aus und damit auch der Fernseher.

Die Tatsache, dass die Pulsfrequenz während der REM-Phasen (Phasen, in denen das Gehirn besonders aktiv ist) ansteigt, stellte die Tüftlergruppe dann aber vor ein Problem, denn der Fernseher oder andere an den Stromkreis angeschlossenen Geräte würden unweigerlich wieder angeschaltet werden, wenn die Pulsfrequenz steigt und die Diode wieder zu leuchten begänne. Mit großem Ehrgeiz gelang es der Tüftlergruppe inzwischen, auch hierfür eine Lösung in Form eines Relais zu finden, das verhindert, dass der Fernseher, einmal ausgeschaltet, wieder angehen kann